Eisregen

Die deutsche Black-Metal Band Eisregen, die 1995 in der Kleinstadt Tambach-Dietharz gegründet wurde, polarisierte in der Vergangenheit mitunter sehr stark. Dies lag zum Großteil an den deutschsprachigen, morbiden Texten, welche Eisregen auf ihren Veröffentlichungen zum Besten gaben.

Bereits vor Gründung der Band waren sämtliche Mitglieder musikalisch aktiv und nachh der Gründung der Band veröffentlichte diese im April 1998 ihr Debütalbum unter dem Namen „Zerfall“ und noch im selben Jahr das zweite, „Krebskolonie“ getaufte, Album.

Als kleinen Vorgeschmack auf das dritte Studioalbum, veröffentlichten Eisregen dann 1999 die EP „Fleischfestival“, auf dem sich vier alte Lieder befinden, die für die Veröffentlichung neu eingespielt wurden. Im Jahr 2000 folgte dann endlich das dritte Album „Leichenlager“, welches im Gegensatz zu den Vorgängern deutlich ruhiger daherkam. Dennoch wurde „Leichenlager“ zu der bis dahin kommerziell erfolgreichsten Veröffentlichung der Band.

Im Jahr 2001 folgte dann das vierte Studioalbum der Band unter dem Namen „Farbenfinsternis“. Es war das bis zu diesem Zeitpunkt brutalste Werk von Eisregen. Doch zu dieser Zeit musste zum einen das Plattenlabel der Band, Last Episode, Insolvenz anmelden und zum anderen wurden bei der BPjM Indizierungsanträge für die beiden Alben „Krebskolonie“ „Farbenfinsternis“ eingereicht und auch angenommen.

Aufgrund der nach Ansicht der BPjM grausamen, menschenverachtenden und verrohenden Texte, wurde das Album Krebskolonie zudem der Liste B zugeordnet, was bedeutet, dass das Album nach Einschätzung der BPjM einen strafrechtlichen Inhalt aufweist.

Im Jahr 2004 erschien dann, nach einer kreativen Schaffenspause der Band, das fünfte Album unter dem Namen „Wundwasser“. Es wurde über das Label Massacre Records veröffentlicht. Bis heute haben Eisregen insgesamt 13 Studioalben und 7 EPs veröffentlicht, von denen mit der EP „Fleischfestival“ und den Alben „Farbenfinsternis“ und „Wundwasser“ drei Werke bis heute Indiziert sind.

Das bislang letzte Album der Band, welches im Jahr 2018 unter dem Namen „Fegefeuer“ veröffentlicht wurde, erreichte in den deutschen Alben-Charts sogar den 17. Platz.

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