Helloween

Bei der Band Helloween aus Hamburg handelt es sich um eine der erfolgreichsten deutschen Heavy-Metal Bands, die bereits im Jahre 1984 gegründet wurde und noch heute auf der Bühne steht.

Vor dem Namenswechsel zu Helloween spielten einige der Gründungsmitglieder bereits gemeinsam bei den Bands Gentry, Second Hell und Ironfist, ehe diese dann umbenannt wurde.

Ihre ersten beiden Songs veröffentlichten Helloween auf einem Sampler des Labels Noise Records, welche derart gute Kritiken erhielten, dass sich das Label dazu entschloss, die Band gleich fest unter Vertrag zu nehmen.

1985 veröffentlichten Halloween dann eine „Halloween“ betitelte Mini-LP, mit insgesamt fünf Songs und veröffentlichten zudem im selben Jahr ihr Debütalbum unter dem Namen „Walls of Jericho“, welches sich zu einem kommerziellen Erfolg entwickelt.

Der endgültige Durchbruch gelang der Band dann, samt dem 18 jährigen Sänger Michael Kiske, 1987 mit dem Album „Keeper of the Seven Keys“, welches zu einem der einflussreichsten deutschen Metal-Alben wurde und noch heute eines der bestverkauften ist.

1988 folgte dann das Album „Keeper of the Seven Keys Part 2“ welches nicht nur nahtlos an den Erfolg des Erstlings anschloss, sondern diesen sogar nochmals übertraf. Einziger Wehmutstropfen war zu dieser Zeit lediglich das Ausscheiden von Sänger und Gründungsmitglied Kai Hansen, welcher aufgrund von Problemen mit dem Management die Band verließ und durch Roland Grapow von der Band Rampage ersetzt wurde.

Auch daher kam es zu einer längeren Pause, ehe Helloween 1991 mit „Pink Bubbles Go Ape“ wieder ein neues Studioalbum veröffentlichten, welches jedoch nicht gerade erfolgreich war. Vor allem da dies in Deutschland, aufgrund eines Veröffentlichungsverbotes durch das Label Noise Records, nicht veröffentlicht werden durfte.

Doch damit waren die Turbulenzen keinesfalls überwunden, denn zunächst veröffentlichten Helloween 1993 mit „Chameleon“ ihr wohl bis dahin schwächstes Album und kurz darauf schied dann zudem noch Schlagzeuger und Gründungsmitglied Ingo Schwichtenberg aus der Band aus und beging zwei Jahre später Suizid.

Dann verließ auch noch Sänger Michael Kiske die Band, aufgrund von internen Differenzen. Er wurde in der Folge durch Andi Deris ersetzt. Mit diesem veröffentlichten Helloween dann die Alben „Master of the Rings“ (1994) und „The Time of the Oath“ (1995) welche wieder deutlich bessere Kritiken als ihre direkten Vorgänger erhielten.

Bis heute hat die Band, der seit 2016 auch Kai Hansen wieder als Gitarrist angehört und bei der seitdem auch Michael Kiske wieder mit am Mikrofon steht, weitere acht Studioalben veröffentlicht.

Somit kommen Helloween seit ihrer Gründung 1984 auf die stattliche Anzahl von insgesamt 15 Studioalben, von denen das bislang letzte, unter dem Namen „My God-Given-Right“, im Mai 2015 veröffentlicht wurde und neben Deutschland auch in Österreich und der Schweiz unter den Top 30 in den dortigen Charts zu finden war. Dabei gelang Helloween mit dem achten Platz hierzulande sogar die drittbeste Alben-Chart-Platzierung überhaupt in ihrer langen Karriere.

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